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Elektrische Heizung

Elektrische Heizung auswählen: 12 clevere Tipps

Elektrische Heizung auswählen: 12 clevere Tipps

Die Wahl der richtigen Elektroheizung beginnt nicht mit Marke oder Wattzahl, sondern mit der Frage, was Sie beheizen möchten: einen einzelnen Arbeitsbereich, einen Raum, der nur wenige Stunden genutzt wird, oder Ihr gesamtes Haus. Konvektoren, Infrarotpaneele, elektrische Heizkörper, Fußbodenheizungen und Wärmepumpen werden zwar alle mit Strom betrieben, unterscheiden sich aber deutlich in Komfort, Installation und Betriebskosten. Mit diesem umfassenden Auswahlratgeber finden Sie die passende Lösung für Ihr Zuhause in Belgien oder den Niederlanden.

Auswahl der Elektroheizung in Kürze

  • Für einen einzelnen Raum oder zur temporären Beheizung eignen sich oft Konvektoren, Heizkörper oder Infrarotpaneele.
  • Für viele Stunden Heizzeit oder ein ganzes Haus ist eine Wärmepumpe im Allgemeinen effizienter.
  • Direkte elektrische Widerstandsheizungen liefern bei gleicher Leistungsaufnahme annähernd die gleiche Wärmemenge; die Steuerung und die Anwendung machen den Unterschied.
  • Wählen Sie die Kapazität anhand des Wärmeverlusts, der Isolierung, des Raumvolumens und der gewünschten Temperatur.
  • Berechnen Sie die Kosten anhand Ihres eigenen Stromtarifs und der tatsächlichen Betriebszeit des Geräts.

Elektrische Heizung: Wann ist sie sinnvoll?

Elektrische Heizung ist sinnvoll, wenn Sie einen bestimmten Raum schnell und präzise heizen möchten, keine Zentralheizungsrohre verlegen können oder jeden Raum individuell regeln möchten. Denken Sie an ein Homeoffice, Schlafzimmer, Badezimmer, Gästehaus oder ein gut isoliertes Ferienhaus. Anschaffung und Installation sind oft einfacher als bei einer zentralen Wasserheizung.

Für die langfristige Beheizung eines ganzen Hauses sieht die Sache anders aus. Ein elektrischer Direktheizkörper wandelt Strom mittels Widerstand in Wärme um. Eine Wärmepumpe hingegen entzieht der Außenluft, dem Erdreich oder dem Wasser Wärme und liefert daher in der Regel mehr Raumwärme pro Kilowattstunde Strom. Milieu Centraal erklärt, warum eine Wärmepumpe elektrisch effizienter heizt.

Hauptheizung oder Zusatzheizung?

Zusatzheizungen unterstützen ein bestehendes System oder heizen vorübergehend einen einzelnen Bereich. Die Hauptheizung muss den gesamten Wärmeverlust ausgleichen können, auch an kalten Tagen. Konvektoren, Ölradiatoren, Keramikheizungen und Infrarotpaneele sind gängige Zusatzheizungen. Bei der Hauptheizung prüft man zunächst die Dämmung und lässt den Wärmeverlust professionell berechnen; oft kommt dann eine Luft-Luft- oder Luft-Wasser-Wärmepumpe zum Einsatz.

Direkte elektrische Heizung ist nicht dasselbe wie eine Wärmepumpe

Bei einer Widerstandsheizung wird 1 kWh Strom in etwa 1 kWh Wärme am Verbrauchsort umgewandelt. Eine Wärmepumpe nutzt Strom, um Umgebungswärme abzuführen. Daher muss in einem Vergleich immer angegeben werden, ob mit „elektrischer Heizung“ eine Widerstandsheizung oder eine Wärmepumpe gemeint ist. Diese Unterscheidung fehlt oft in einfachen Produktvergleichen.

Elektrische Heizung im Vergleich: Acht Systeme im Vergleich

Diese Tabelle bietet Ihnen einen schnellen Überblick. Die endgültige Entscheidung hängt von der Nutzungsdauer, dem Platzbedarf, der Isolierung, dem gewünschten Wärmegrad und der verfügbaren elektrischen Leistung ab.

System Hitze Beste Anwendung Wichtiger Hinweis
Elektrischer Konvektor Vorwiegend natürliche Luftzirkulation Leise, schnelle Zonenheizung Kühlt relativ schnell ab
Ölkühler Konvektion und Strahlung mit thermischer Masse Gleichmäßige Wärme für längere Zeit Langsamer und schwerer
Keramik-Heizlüfter Warmluftzirkulation Sehr rasche, kurzzeitige Hitze Lüftergeräusche und Staubverwirbelung
Infrarotpanel Direkte Strahlung Fester Arbeits- oder Sitzbereich Komfort insbesondere innerhalb des Strahlungsbereichs
Elektrische Fußbodenheizung Strahlung über eine große Oberfläche Badezimmer oder kleiner Renovierungsbereich Langsame Reaktionszeit und Unterflurinstallation
Akkumulator Speichert Wärme in Steinen Situationen mit angemessener Rate und Planung Groß, schwer und weniger flexibel
Elektrischer Zentralheizungskessel Erwärmt Wasser für das bestehende Verteilungssystem Spezielle technische Situationen Direkter Stromverbrauch für das gesamte Haus
Wärmepumpe Verdrängt die Umgebungswärme Viele Stunden und Zentralheizung Höhere Investitionen und gutes Design erforderlich

Konvektor oder elektrischer Heizkörper?

Ein Konvektor erwärmt die Raumluft schnell und ist leicht. Ein ölgefüllter Elektroheizkörper hat mehr Masse, reagiert langsamer und gibt die Wärme auch nach dem Ausschalten länger ab. Beide arbeiten mit Widerstand: Bei gleichem Stromverbrauch ist die erzeugte Wärmemenge vergleichbar. Wählen Sie daher anhand von Ansprechgeschwindigkeit, Geräuscharmut, Gewicht, Bedienelementen und Nutzungsdauer.

Infrarot oder Konvektion?

Infrarotstrahlung ist gerichtet: Man spürt die Strahlung schnell, wenn man sich in Reichweite befindet. Konvektion erwärmt die Raumluft. Infrarotstrahlung eignet sich gut für einen einzelnen Schreibtisch oder eine Sitzecke; für einen ganzen Raum, in dem sich Menschen bewegen, sind Konvektoren oder Heizkörper oft praktischer. Keine der beiden Methoden ist universell „die beste“.

Wärmepumpe für das gesamte Haus

Eine Wärmepumpe erfordert zwar eine höhere Anfangsinvestition, hat aber im Allgemeinen niedrigere Betriebskosten als eine direkte Widerstandsheizung mit hoher Betriebsdauer. Die Leistung hängt von der Außentemperatur, der Vorlauftemperatur, der Dämmung, der Dimensionierung und der Installation ab. Daher empfiehlt sich eine Wärmebedarfsberechnung und eine Systemplanung.

Wie genau funktioniert ein elektrischer Konvektor?

Ein elektrischer Konvektor saugt kühlere Luft von unten an. Diese Luft strömt an einem Heizelement vorbei, erwärmt sich und steigt nach oben wieder in den Raum auf. Die abgekühlte Luft sinkt ab und kehrt zum Gerät zurück. Dieser natürliche Vorgang wird Konvektion genannt. Weitere technische Informationen finden Sie unter elektrische Heizung.

Ein lüfterloses Modell benötigt keinen Lüfter und ist daher nahezu geräuschlos. Der Thermostat schaltet das Heizelement ab, sobald die eingestellte Temperatur erreicht ist. Ein gut programmiertes System kann für jeden Tag und jede Zeiteinheit eine andere Temperatur einstellen. Dies reduziert den Verbrauch jedoch nur, wenn dadurch weniger Heizstunden benötigt werden oder mit einer niedrigeren Temperatur geheizt wird.

Was bedeutet eine nahezu 100%ige Konversionsrate?

Nahezu die gesamte verbrauchte elektrische Energie wird als Wärme im Raum abgegeben. Das bedeutet jedoch nicht, dass direkte elektrische Heizung die günstigste oder nachhaltigste Option ist. Der Preis pro Kilowattstunde (kWh) erzeugter Wärme und die Herkunft des Stroms spielen weiterhin eine wichtige Rolle. Darüber hinaus erzeugt ein Gerät mit der Werbeaussage „100 % Wirkungsgrad“ nicht mehr Wärme aus der gleichen Strommenge als ein anderer Heizwiderstand.

Trocknet eine elektrische Heizung die Luft aus?

Heizgeräte entziehen der Raumluft keine Feuchtigkeit. Durch die höhere Temperatur sinkt die relative Luftfeuchtigkeit, und die Luft kann sich trockener anfühlen. Ausreichende Belüftung, nicht zu hohe Heizleistung und regelmäßiges Messen der Luftfeuchtigkeit sind sinnvoller, als sich allein aufgrund dieses Empfindens für ein Heizgerät zu entscheiden.

Auswahl der Elektroheizung nach Kosten und Verbrauch

Wer für eine elektrische Heizung entscheidet, profitiert mehr von einer Formel als von einem schnell veraltenden durchschnittlichen Energiepreis. Die maximalen Kosten berechnen Sie wie folgt: Leistung in kW × tatsächlicher Betriebszyklus × Ihr Gesamtpreis pro kWh.

Eine 1500-Watt-Heizung, die eine Stunde lang durchgehend heizt, verbraucht 1,5 kWh. Wenn das Heizelement dank Thermostatsteuerung innerhalb dieser Stunde insgesamt 30 Minuten in Betrieb ist, beträgt der Verbrauch nur noch etwa 0,75 kWh. Multiplizieren Sie diesen Wert mit Ihrem aktuellen Stromtarif.

Vermögenswerte Maximaler Verbrauch pro Heizstunde Stromstärke bei 230 V, ungefähr
500 W 0,5 kWh 2.2 A
1.000 W 1,0 kWh 4.3 A
1.500 W 1,5 kWh 6,5 A
2.000 W 2,0 kWh 8.7 A

Vergleichen Sie die Gesamtkosten, nicht nur den Kaufpreis

Ein günstiges Gerät, das täglich viele Stunden läuft, kann über seine Lebensdauer teurer sein als eine effizientere zentrale Klimaanlage. Berücksichtigen Sie Anschaffung, Installation, voraussichtlichen Verbrauch, Wartung, Lebensdauer und eventuelle Änderungen an der Elektroinstallation. Für ein selten genutztes Gästezimmer kann ein einfacher Konvektor sogar wirtschaftlicher sein als die Investition in eine große Anlage.

Reichen Solarpaneele für die elektrische Heizung aus?

Solaranlagen können einen Teil des Stromverbrauchs decken, der größte Heizbedarf entsteht jedoch in den dunklen Wintermonaten und außerhalb der Zeiten mit der höchsten Sonneneinstrahlung. Berechnen Sie daher den Heizbedarf anhand des tatsächlichen Eigenverbrauchs und der geltenden Einspeisevergütung, nicht anhand des vollen Jahresertrags, als ob dieser permanent verfügbar wäre.

Wie kann man sparen, ohne auf Komfort zu verzichten?

  • Nur belegte Räume heizen und Türen zwischen den Temperaturzonen schließen.
  • Statt die gleiche Temperatur dauerhaft beizubehalten, sollte man einen realistischen Wochenplan verwenden.
  • Die eingestellte Temperatur sollte gesenkt werden, wenn der Raum leer ist.
  • Dichten Sie zunächst die Lücken ab und verbessern Sie die kostengünstigste Isolierung.
  • Verdecken Sie Lüftungsschlitze und Thermostatsensoren nicht mit Möbeln oder Vorhängen.
  • Den tatsächlichen Verbrauch können Sie mit einem geeigneten Energiezähler oder einer App überprüfen.

Wahl der Elektroheizung: Vergleich, Verbrauch und Leistung

Elektrische Heizung für jeden Raum

Die beste Lösung hängt vom Nutzungsprofil ab. Nachfolgend finden Sie eine praktische Auswahl für Gemeinschaftsräume.

Wohnzimmer

Für ein Wohnzimmer, das täglich viele Stunden beheizt werden soll, empfiehlt sich zunächst ein Vergleich zwischen einer Wärmepumpe und einem effizienten wasserbasierten Heizsystem. Ein gut isoliertes Wohnzimmer, das nur stundenweise genutzt wird, kann mit mehreren intelligent verteilten Konvektoren beheizt werden. Ein einzelnes Gerät in einer Ecke kann in einem langen, offenen Raum zu einer ungleichmäßigen Temperaturverteilung führen.

Schlafzimmer

Ein lüfterloser Konvektor oder elektrischer Heizkörper ist leise und lässt sich zeitgesteuert bedienen. Heizen Sie gezielt um die Schlafenszeit und morgens, anstatt die Heizung die ganze Nacht auf höchster Stufe laufen zu lassen. Wählen Sie gegebenenfalls ein Modell ohne störendes Display und mit Kindersicherung.

Innenministerium

Für feste Bürozeiten eignet sich ein schnell reagierender Konvektor gut. Für eine Person an einem festen Platz ist ein Infrarotpanel gezielter einsetzbar. Ein Zeitplan verhindert, dass der Raum abends und am Wochenende unnötig warm bleibt.

Badezimmer

Im Badezimmer sind die elektrischen Zonen, der IP-Schutz und der Montageort entscheidende Faktoren. Ein Handtuchheizkörper, ein geeigneter Konvektor, ein Infrarotpaneel oder eine elektrische Fußbodenheizung können installiert werden, jedoch ist nicht jedes Modell zulässig. Befolgen Sie die Installationsanleitung und lassen Sie sich im Zweifelsfall von einem zertifizierten Elektriker beraten.

Ferienhaus, Garage oder Dachboden

Ein programmierbares Gerät mit Frostschutz kann einen selten genutzten Raum schützen, ohne permanent eine Komforttemperatur vorzuhalten. Prüfen Sie die WLAN-Abdeckung, die lokale Steuerung bei Internetausfall und ob das Gerät für die Umgebung geeignet ist.

Auswahl der Elektroheizung nach Leistung und Sicherheit

Ein erster Anhaltspunkt für den Wärmebedarf liegt bei etwa 25 bis 50 Watt pro Kubikmeter. Der niedrigere Wert gilt nur bei guter Wärmedämmung. Multiplizieren Sie die Grundfläche mit der Deckenhöhe und anschließend mit einem geeigneten Faktor. Dies ist ein Richtwert und ersetzt keine Wärmebedarfsberechnung.

Platz in 2,5 m Höhe Inhalt Indikation 25–50 W/m³
10 m² 25 m³ 625–1250 W
15 m² 37,5 m³ 940–1,875 W
20 m² 50 m³ 1.250–2.500 W
30 m² 75 m³ 1875–3750 W

Großflächige Verglasung, Außenwände, Lüftungsverluste, hohe Decken und eine hohe gewünschte Temperatur erhöhen den Wärmebedarf. Ein unterdimensioniertes Gerät kann weiterheizen, ohne die Zieltemperatur zu erreichen. Überdimensionierung reduziert den Wärmebedarf nicht und erfordert eine ausreichende elektrische Leistung.

Steckdose und Stromkreis prüfen

Ein 2000-Watt-Gerät zieht bei 230 Volt etwa 8,7 Ampere. Zwei solcher Geräte verbrauchen zusammen etwa 17,4 Ampere und werden von einem Standard-16-A-Stromkreis überlastet, wenn sie gleichzeitig unter Volllast laufen. Berücksichtigen Sie andere Geräte am selben Stromkreis und vermeiden Sie defekte Verlängerungskabel oder Mehrfachsteckdosen.

Sichere Installation

  • Elektrische Heizgeräte dürfen niemals abgedeckt werden.
  • Halten Sie die Mindestabstände zum Boden, zu Vorhängen und zu Möbeln ein.
  • Verwenden Sie die mitgelieferte Wandhalterung oder zugelassene Füße.
  • Halten Sie Lufteinlass, Auspuff und Thermostatsensor frei.
  • Prüfen Sie, ob das Gerät für den Dauereinsatz und den ausgewählten Raum geeignet ist.
  • Lassen Sie sich bei einem Festnetzanschluss oder bei Unklarheiten bezüglich der Gruppenlast von einem Fachmann beraten.

Ökodesign und intelligente Funktionen

Die europäischen Vorschriften für lokale Raumheizgeräte legen Anforderungen an Produktinformationen und Steuerungsmöglichkeiten fest. Aktuelle Dokumentationen zu lokalen Raumheizgeräten finden Sie bei der Europäischen Kommission. Zu den nützlichen Funktionen gehören ein elektronischer Thermostat, ein Wochenprogramm, eine Fenster-offen-Erkennung, Frostschutz und ein geringer Standby-Verbrauch.

WLAN: Bequemlichkeit ist nicht dasselbe wie Rendite

WLAN erhöht nicht die Effizienz eines Heizelements. Es kann jedoch Energie sparen, wenn Sie ein vergessenes Gerät aus der Ferne ausschalten, Heizzonen separat programmieren oder die Heizzeiten reduzieren. Prüfen Sie außerdem die lokale Steuerung ohne Internetverbindung, den Datenschutz, die Softwareunterstützung und die Bedienung durch mehrere Familienmitglieder.

Wann ist ein norwegisches Elektroheizgerät von BEHAgeeignet?

Bei der Wahl einer Elektroheizung ist die richtige Produktauswahl entscheidend. BEHA-Konvektoren sind für leises, schnell reagierendes und individuell regulierbares Beheizen von Räumen konzipiert. Sie eignen sich besonders, wenn Sie keine Zentralheizungsrohre verlegen möchten, einen Heizplan für jeden Raum benötigen oder einen bestehenden Raum gezielt zusätzlich beheizen möchten. Sehen Sie sich die aktuellen Modelle von BEHA Heizgeräten.

Für die mehrstündige Beheizung eines ganzen Hauses ist eine Wärmepumpe möglicherweise sinnvoller; für einen festen Arbeitsbereich eignet sich Infrarotheizung. Ein lüfterloser elektrischer Konvektor ist ideal für die geräuscharme Zonenbeheizung. Unser Ratgeber zu elektrischen Konvektoren mit WLAN hilft Ihnen beim Vergleich von Steuerungsmöglichkeiten und Programmen.

Design- und Innenraumintegration

Neben Fronten aus Stahl und Glas gibt es laut Hersteller auch lackierbare Ausführungen. Verwenden Sie ausschließlich die vorgeschriebenen Materialien und halten Sie Gitter, Sensoren und Bedienelemente frei. Praktische Hinweise dazu finden Sie in unserem Ratgeber zum lackierbaren Heizkörper.

12-Punkte-Checkliste vor dem Kauf

  1. Entscheiden Sie, ob es sich um eine Hauptheizung, eine Zusatzheizung oder eine einzelne Heizzone handelt.
  2. Notieren Sie, wie viele Stunden pro Tag und Tage pro Woche Sie Heizung benötigen.
  3. Vergleichen Sie Konvektion, Strahlung, thermische Masse und eine Wärmepumpe.
  4. Berechnen Sie das Raumvolumen und ermitteln Sie den Wärmeverlust für die Hauptheizung.
  5. Wählen Sie eine ausreichende Leistung für die kältesten relevanten Bedingungen.
  6. Überprüfen Sie die Steckdose, den Stromkreis und die gleichzeitig angeschlossenen elektrischen Verbraucher.
  7. Berechnen Sie die Nutzungskosten anhand Ihres eigenen Tarifs und des erwarteten Auslastungszyklus.
  8. Vergleich von Thermostat, Wochenprogramm und Fensteröffnungserkennung.
  9. Klang, Abmessungen und Montageabstände prüfen.
  10. Prüfen Sie die IP-Schutzart und die Eignung für Badezimmer oder Feuchträume.
  11. Bewerten Sie Garantie, Service und App-Support in Belgien und den Niederlanden.
  12. Lesen Sie vor der Inbetriebnahme die Installations- und Sicherheitshinweise.

Bereit für die Zukunft mit BEHA

Eine zukunftssichere Lösung ist richtig dimensioniert, zuverlässig geregelt und für den vorgesehenen Einsatz geeignet. Treffen Sie Ihre Wahl nicht allein aufgrund hoher Wattzahl oder niedrigem Kaufpreis. Auf behakönnen Sie Abmessungen, Leistung und Funktionen jedes aktuellen Modells vergleichen.

Treffen Sie Ihre Wahl basierend auf der Nutzung, nicht auf dem Marketing

Nach der Wahl einer Elektroheizung folgt der wichtigste Schritt: Nutzen Sie das Gerät nur dort, wo seine Stärken am besten zur Geltung kommen. Die Suchanfrage „Elektroheizung wählen“ dreht sich daher um Nutzungsdauer und Heizerlebnis. Direkte Elektroheizung ist für einen begrenzten Bereich komfortabel und schnell. Eine Wärmepumpe ist in der Regel effizienter für viele Heizstunden. Mit guter Isolierung, passender Leistung und intelligenter Steuerung vermeiden Sie unnötig hohen Stromverbrauch.

Häufig gestellte Fragen zur Wahl einer Elektroheizung

Welches ist das energieeffizienteste elektrische Heizgerät?

Für die langfristige Beheizung eines Raumes ist eine gut geplante Wärmepumpe in der Regel am energieeffizientesten. Für die kurzfristige, punktuelle Beheizung eignen sich Konvektoren oder Infrarotpaneele, je nachdem, ob der gesamte Raum oder nur ein bestimmter Bereich erwärmt werden soll.

Ist elektrisches Heizen teurer als Gasheizen?

Das hängt von den aktuellen Tarifen, der Systemeffizienz, dem Haus und dem Verbrauch ab. Direkte Widerstandsheizungen können pro erzeugter Wärmemenge teurer sein als Gasheizungen oder Wärmepumpen. Eine Zonenheizung kann dennoch Kosten sparen, wenn sie den Rest des Hauses kühler hält.

Kann ich mein gesamtes Haus mit elektrischen Konvektoren heizen?

Technisch ist dies möglich, sofern die Kapazität und die elektrische Installation ausreichend sind. Allerdings können die Kosten bei hohem Betriebsumfang stark ansteigen. Lassen Sie Wärmeverlust und Heizkreislast berechnen und vergleichen Sie Wärmepumpen, bevor Sie sich für eine direkte elektrische Primärheizung entscheiden.

Wie viele Watt benötige ich für 20 m²?

Bei einer Deckenhöhe von 2,5 Metern beträgt das Volumen 50 m³. Ein Richtwert von 25 bis 50 W/m³ entspricht 1.250 bis 2.500 Watt. Der genaue Wert hängt von der Wärmedämmung, der Verglasung, der Belüftung und der gewünschten Temperatur ab.

Ist eine elektrische Heizung nachts sicher?

Nur wenn das Gerät für den Dauerbetrieb ausgelegt, korrekt installiert und gemäß der Bedienungsanleitung verwendet wird. Nutzen Sie das Thermostat und das Nachtprogramm, decken Sie das Gerät niemals ab und halten Sie die Lüftungsschlitze frei.

Was ist besser: ein Konvektor oder ein Infrarotpanel?

Ein Konvektor eignet sich zur Raumlufterwärmung. Infrarotheizungen eignen sich zur direkten Beheizung einzelner Personen oder bestimmter Bereiche. Die Abmessungen, die Lebensdauer und die Raumnutzung bestimmen die optimale Wahl.

Muss ich meinen Zählerkasten oder Sicherungskasten modifizieren?

Das hängt von der Gesamtkapazität, den vorhandenen Stromkreisen und der gleichzeitigen Nutzung ab. Mehrere Geräte mit jeweils 1500 oder 2000 Watt können einen Stromkreis überlasten. Bei größeren Anlagen sollten Sie die Installation vorab von einem Elektriker prüfen lassen.

Wie funktioniert die WLAN-Steuerung einer elektrischen Heizung?

Das Heizgerät lässt sich mit einer App oder einem Steuerungssystem verbinden, mit dem Sie Temperatur und Zeitpläne für jede Zone individuell einstellen können. Prüfen Sie, ob der Betrieb auch ohne Internetverbindung möglich ist und wie lange der Software-Support verfügbar ist.

Welche elektrische Heizung eignet sich für das Badezimmer?

Das hängt von der elektrischen Zone, dem Montageort und der Schutzart (IP-Schutzart) ab. Wählen Sie nur ein Modell, das gemäß Herstellerangaben und den örtlichen Vorschriften für den jeweiligen Montageort geeignet ist. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an einen zertifizierten Installateur.

Ist ein teureres Widerstandsgerät energieeffizienter?

Nicht automatisch. Bei gleicher Leistungsaufnahme erzeugen Widerstandsheizungen annähernd die gleiche Wärmemenge. Ein teureres Modell kann jedoch eine bessere Temperaturregelung bieten, leiser sein, sicherer zu installieren sein oder eine längere Lebensdauer haben, was den Komfort und die tatsächliche Nutzung verbessert.

Welche Funktion spart am meisten Energie?

Ein geeigneter Zeitplan und eine niedrigere Temperatur während der Abwesenheit haben oft die größte praktische Wirkung. Fenster-offen-Erkennung und Zonensteuerung helfen, Energieverschwendung zu vermeiden, aber keine intelligente Funktion kann eine mangelhafte Isolierung oder eine ungeeignete Heizmethode ausgleichen.

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